Initiative Windenergie zur Wiederaufforstung

 Sturmschäden und Borkenkäfer setzen der Forstwirtschaft das dritte Jahr in Folge massiv zu. Die Wiederbewaldung der geschwächten Forstflächen als robuste Mischwälder ist dringend geboten. Hierzu sind finanzielle Mittel und Planungssicherheit notwendig. Ein (forst-) wirtschaftlicher Kraftakt, der an die Substanz geht!

 

Windenergie und Naturschutz sind kein Widerspruch. Die Gründe sind hinlänglich bekannt. Windenergie in Kalamitätsflächen sind erst recht kein Widerspruch.

 

Windenergie schützt die Umwelt und erschließt Mittel zur Wiederaufforstung mit widerstandsfähigen Baumarten.

 

Unser Team identifiziert und untersucht die Kalamitätsflächen, auf denen kleine Areale als Potentialfläche Windenergieanlagen erschlossen werden können. Selbstverständlich gelten auch hier die strengen Bedingungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die Forstflächen werden jedoch nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Hierfür werben wir auf allen Ebenen.

 

Gemeinsam mit der Forstverwaltung entwickeln wir den Plan, Windstrom im Forst zu produzieren und parallel die Wiederaufforstung  zu betreiben. Hierbei werden wir forst-/wissenschaftlich unterstützt, ebenso wie von unserem strategischen Kooperationspartner ENERTRAG AG, die zu den bedeutendsten Windpark-Projektierern Deutschlands zählt. Wir sind ein wenig stolz darauf, einen so wichtigen Partner für unsere Initiative Windenergie zur Wiederaufforstung gewonnen zu haben.

 

Mit dem Initiativ-Team können Sie rechnen: Als Projektinitiator und Bindeglied vor Ort, als Mitwirkende bei der Wiederaufforstung, als verantwortungsvolle Partner bei der Realisierung der Anlagenstandorte – von Anfang bis Ende. In machen Fällen auch als finanzstarker Partner zur Vorfinanzierung der Forstprojekte.

 

Die Leistungsdaten moderner Windenergieanlagen lassen beachtliche Pachtzahlungen zu. In besonderen Fällen wir auf Vorfinanzierungen der Wiederaufforstung eingerichtet.

 

Förster planen für Generationen. Darum werfen wir einen Blick auf die Kindheit der Bäume – wenn die Setzlinge zu jungen Bäumen heranreifen: In dieser Phase standen sie anfänglich gut geschützt in einer von Totholz geräumten Waldfläche.  In ihrer Nähe produziert eine Windenergieanlage fast 30 Jahre Strom für mehr als 4.000 Dreipersonen-Haushalte. Jahr für Jahr. Ihr echter Flächenbedarf entspricht in der Betriebsphase weniger als der Fläche eines Fußballfeldes.

 

Die höchsten der jungen Bäume sind nun ca. 30m hoch. Bis sie die Spitze eines nach unten gerichteten Rotorblatts erreichen, sind es immer noch 40m. Nicht mal für die Küsten-Douglasie zu schaffen, die beim Umtriebsalter von 60- 100 Jahre die Endbaumhöhe von 55m erreicht haben werden.

 

Schließlich erinnert nichts mehr an die Mondlandschaft der Kalamitätsfläche oder den Betrieb der Anlage. Nach ihrer Demontage übernimmt die Natur dann auch noch die letzten 4.500 m² des ehemaligen Standortes. Man erkennt ihn nun an den jüngeren Bäumen, die nun auch hier nachwachsen.

 

Auch wir von den Erneuerbaren denken über den Tag hinaus.

Machen wir aus der Not eine Tugend!